Eine Schilddrüsenvergrößerung kann ertastet und durch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zuverlässig und für den Patienten schmerzfrei festgestellt werden. Mit der Sonographie kann der Arzt auch Strukturveränderungen in der Schilddrüse (z. B. Knoten) erkennen.
Die Schilddrüsenfunktion, d. h. Unter- oder Überfunktion, kann anhand einer Blutuntersuchung und der Bestimmung der Schilddrüsenhormonwerte ermittelt werden.
Ob im Ultraschallbild erkannte Knoten ihre Funktion eingestellt haben (kalte Knoten) oder aber vermehrt arbeiten (heiße Knoten), kann mit Hilfe einer Szintigraphie sichtbar gemacht werden.
Bei der Szintigraphie erhält der Patient sehr geringe Mengen an einer radioaktiven Indikatorsubstanz. In den heißen Knoten reichert sich diese Substanz an, in kalten Knoten nicht. Dies wird in einem Kamerabild durch bestimmte Farbgebungen sehr gut deutlich.
Bei kalten Knoten kann es zusätzlich notwendig sein, mit Hilfe einer feinen Nadel Zellmaterial zu entnehmen, um mögliche bösartige Veränderungen abzuklären.
Bestimmte Formen der
Schilddrüsenüberfunktion
(Basedow'sche Erkrankung)
sowie der -unterfunktion (Hashimoto-
Thyreoiditis oder
Autoimmunthyreoiditis)
werden durch Fehlsteuerungen
des Immunsystems
verursacht. Auch dies kann
durch spezielle Blutuntersuchungen
und durch Bestimmung
von Abwehrstoffen
(Antikörpern) herausgefunden
werden.
Welche Untersuchungen werden bei einer
vermuteten Schilddrüsenerkrankung durchgeführt? 20
Durch Abtasten