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25 Fragen + Antworten
 

20) Welche Untersuchungen werden bei einer vermuteten Schilddrüsenerkrankung durchgeführt?

Eine Schilddrüsenvergrößerung kann ertastet und durch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zuverlässig und für den Patienten schmerzfrei festgestellt werden. Mit der Sonographie kann der Arzt auch Strukturveränderungen in der Schilddrüse (z.B. Knoten) erkennen.

Die Schilddrüsenfunktion, d.h. Unter- oder Überfunktion, kann anhand einer Blutuntersuchung und der Bestimmung der Schilddrüsenhormonwerte (TSH als übergeordnetes Steuerhormon T4, T3) ermittelt werden.

Ob im Ultraschallbild erkannte Knoten ihre Funktion eingestellt haben ("kalte Knoten") oder aber vermehrt arbeiten ("heiße Knoten"), kann mit Hilfe einer Szintigraphie sichtbar gemacht werden. Bei der Szintigraphie erhält der Patient sehr geringe Mengen einer radioaktiven Indikatorsubstanz. In den heißen Knoten reichert sich diese Substanz an, in kalten Knoten nicht. Dies wird in einem Kamerabild durch bestimmte Farbgebungen sehr gut deutlich.

Bei kalten Knoten kann es zusätzlich notwendig sein, mit Hilfe einer feinen Nadel Zellmaterial zu entnehmen, um mögliche bösartige Veränderungen abzuklären.

Bestimmte Formen der Schilddrüsenüberfunktion (Basedow'sche Erkrankung) sowie der -unterfunktion (Hashimoto-Thyreoiditis oder Autoimmunthyreoiditis) werden durch Fehlsteuerungen des Immunsystems verursacht. Auch dies kann durch spezielle Blutuntersuchungen und durch Bestimmung von Abwehrstoffen (Antikörpern) herausgefunden werden.

 

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