Bereits im Alter von 13 Jahren benötigen Jugendliche genauso viel Jod wie Erwachsene. Wachstum und Entwicklung kurbeln den Stoffwechsel und die Aktivität der Schilddrüse an. Hinzu kommen hormonelle Umstellungen, die vor allem junge Mädchen für Schilddrüsenfunktionsstörungen und einen Kropf "anfällig" machen. Durch einsetzende Monatsblutungen geraten Mädchen nicht selten in eine Unterversorgung mit Eisen, oder sie entwickeln eine Eisenmangelanämie ("Blutarmut"). Ein Eisenmangel wiederum kann auch den Jod- und Schilddrüsenhormonstoffwechsel nachteilig beeinflussen.
Ein nicht unwesentlicher Teil der Jungen und Mädchen greift auch regelmäßig zur Zigarette, was den Jodstoffwechsel ungünstig beeinflussen kann (siehe Frage 7).
Auch eine einseitige Ernährung spielt eine Rolle. Mit Cola und Energy-Drinks, mit Hamburger und Chips gelingt keine ausreichende Jodaufnahme. Bei einem Teil der jungen Mädchen kommt noch ein übertriebenes Schlankheitsbewusstsein und das Ausprobieren einseitiger "Diäten" hinzu.
Lern- und Merkschwierigkeiten sowie Konzentrationsschwäche können Zeichen eines Jodmangels oder einer Schilddrüsenunterfunktion sein.