Enthält die Nahrung nicht genügend Jod, versucht der Körper dies auszugleichen, indem sich die Schilddrüsenzellen vergrößern und vermehren. Damit sollen die geringen Jodmengen besonders effektiv aus der Nahrung „herausgefischt“ werden. Übersteigt die Schilddrüsenvergrößerung ein bestimmtes Maß, bezeichnet der Arzt das als Kropf oder Struma.
Ist die Schilddrüse nicht
allzu vergrößert und die
Bildung der Schilddrüsenhormone
bleibt normal,
bestehen zumeist keine Beschwerden
(medizinisch: Euthyreose).
Kommt es trotz Schilddrüsenvergrößerung
nicht mehr
zur ausreichenden Schilddrüsenhormonbildung,
liegt
eine Unterfunktion der Schilddrüse
vor (medizinisch: Hypothyreose).